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Was ist das Ziel des Yoga ?

Aktualisiert: 11. Juni



Was bedeutet „Yoga“ und welches Ziel verfolgt es?
Ich möchte vorab mit den 2 größten Irrtümern über Yoga beginnen:
Yoga ist weder eine Religion noch eine Sportart
Yoga“ ist eine Lebensphilosophie, also eine Lebensart.
Philosophie“ bedeutet wörtlich „Liebe zur Weisheit“. Sie versucht die Welt, die menschliche Existenz und unser Denken zu verstehen.
Die „Yoga-Philosophie“ bezeichnet die geistigen und ethischen Grundlagen hinter Yoga – also das Warum und Wozu, nicht nur das Wie der Körperübungen.
Im Kern geht es dabei um Fragen wie:
  • Was ist der Geist und wie funktioniert er?
  • Warum leiden Menschen – und wie kann man dieses Leiden verringern?
  • Wie erreicht man innere Ruhe, Klarheit und Freiheit?
Ein klassischer Text dazu sind die Yoga-Sutras von Patanjali. Dort wird Yoga als ein Weg beschrieben (der achtgliedrige Pfad), den unruhigen Geist zu beruhigen („Yoga ist das Zur-Ruhe-Bringen der Gedanken im Geist“). Dazu gehören zB.:
  • ethische Prinzipien (Gewaltlosigkeit, Ehrlichkeit, Maßhalten)
  • Disziplin und Selbstreflexion
  • Meditation und Konzentration
Die Körperübungen (Asanas), die hier im Westen hauptsächlich praktiziert und als „Yoga“ verstanden werden, sind dabei nur ein kleiner Teil dieses gesamten Systems.
Warum Yoga keine Religion ist (und kein Sport)
Yoga wird oft mit Religion verwechselt, hat aber entscheidende Unterschiede:
1. Du musst an keinen bestimmten Gott glauben, um Yoga zu praktizieren. Viele Menschen nutzen Yoga komplett säkular (nicht religiös) – für Gesundheit, Stressabbau oder mentale Klarheit.
2. Es gibt auch keine verbindlichen Regeln wie „du musst X glauben oder Y tun“. Yoga bietet eher Werkzeuge, die du ausprobieren kannst.
3. Yoga stammt historisch aus Indien und ist mit hinduistischen, buddhistischen und anderen Traditionen verbunden, funktioniert aber unabhängig davon. Menschen aller Religionen (oder ohne Religion) können also Yoga praktizieren.
4. Yoga sagt im Grunde: „Probier es aus und beobachte, was passiert.“ Es geht um persönliche Erfahrung, nicht um blinden Glauben.
Kurz gesagt: Die Yoga-Philosophie ist ein System zur Entwicklung von Geist, Verhalten und Bewusstsein.
Die nun folgende Beschreibung soll dir in vereinfachter Form etwas über die Bedeutung und das Ziel des „Yoga“ erzählen. Das eigentliche Ziel des Yoga ist Samadhi, die Erleuchtung. Eine vielleicht einfachere Bezeichnung wäre „Überbewusstsein“, also die Verschmelzung in eine neue/höhere Form des Seins:                                   Yoga chitta vritti nirodha“ = den Geist zur Ruhe bringen
Aber was bedeutet das eigentlich? (Definition „Erleuchtung“)
Als „Erleuchtung“ definiert man eine spirituelle Erfahrung, bei der das Alltagsbewusstsein eines Menschen überschritten wird und eine besondere dauerhafte Einsicht in eine, wie auch immer geartete gesamtheitliche Wirklichkeit erlangt wird.
Zum besseren Verständnis kommen wir erstmal zu den Grundlagen der klassischen Vedanta- und Yogaphilosophie: Sat - Chit – Ananda (das höchste universelle Bewusstsein)
Sat-Chit-Ananda ist keine Abfolge von drei Dingen, sondern beschreibt drei Aspekte derselben Wirklichkeit (Brahman, das wahre Selbst).
Sat – Sein, Existenz
…das, was wirklich ist, was nicht entsteht und nicht vergeht.Während Gedanken, Gefühle, Körperzustände und Lebensumstände kommen und gehen, bleibt dieses reine Sein immer bestehen.
Vereinfacht: Sat ist das reine „Ich bin“, bevor daraus „Ich bin dies oder das“ wird.
Chit – reines Bewusstsein, Erkenntnis (Wir sind alle Eins)
…das Bewusstsein selbst, die Fähigkeit wahrzunehmen, reine Präsenz.Nicht das, was erkannt wird, sondern das, was erkennt.Wenn du einen Gedanken beobachtest, dann ist Chit nicht der Gedanke, sondern das Bewusstsein, das den Gedanken bemerkt.
Ananda – Glückseligkeit, tiefe Erfüllung
…tiefer innerer Frieden, vollständige Ganzheit, Mangellosigkeit, das Gefühl, dass nichts fehlt. Ein stilles, grundloses, inneres Glück.
Eine einfache moderne Erklärung Sat : Ich bin. Chit : Ich weiß, dass ich bin. Ananda : Die natürliche Freude und der tiefe Frieden, die entstehen, wenn wir erkennen, was wir in unserem tiefsten Wesen bereits sind. Meiner Meinung nach, hat fast jeder von uns diesen perfekten Moment, sein „Samadhi“, schon mal erlebt, ohne es zu wissen. Vielleicht sogar schon öfter.
Yogis wollen „Samadhi“ aber nicht als Moment, sondern dauerhaft erlangen. Dafür folgen sie dem Yoga-Pfad, oder auch dem „Weg der Erleuchtung“.
Im Wesentlichen geht es um konsequente Gedankenarbeit (inneren Frieden, Liebe, Selbstdisziplin, Achtsamkeit und inneres Glück üben) und regelmäßige Meditation.
So kommt der Geist zur Ruhe: „Yoga chitta vritti nirodha“ (siehe oben), Das heißt: "der Mensch ruht in seiner wahren Natur und das innere Glück erwacht".
Die „Asanas“, das, was im Westen hauptsächlich als Yoga bezeichnet wird, sind körperliche Übungen. Sie dienen eigentlich nur dazu, um den Körper fit und gesund zu halten, damit er länger sitzen und meditieren kann.
Dafür kommen wir zurück zum Yoga-Pfad:
Der 8-gliedrige Pfad (die Ashtangas des „Raja“-Yoga = „königliches“ Yoga)
Wie der Name schon verrät, besteht der Pfad zur Erleuchtung aus 8 Teilen/Gliedern:
1. Yama
2. Niyama
3. Asana
4. Pranayama
5. Pratyahara
6. Dharana
7. Dhyana
8. Samadhi
Die Yamas (5 Stück) und Niyamas (5 Stück) vermitteln Prinzipien und Werte (Ethik), welche die Grundlagen für soziales Verhalten legen.
Zu 1. Die 5 Yamas regeln unser Verhalten gegenüber Lebewesen und der Umwelt:
1. Ahimsa: Gewaltlosigkeit (Nicht-Verletzen), „Liebe“ alle und jeden. Es ist notwendig, behutsam und überlegt mit allen lebendigen Wesen umzugehen. Das schließt auch uns selbst mit ein. Dafür solltest du eine tiefgreifende Sensibilität entwickeln. Praktiziere daher Rücksichtnahme, Behutsamkeit, Mitgefühl, Gewaltlosigkeit, Wahrhaftigkeit und Aufrichtigkeit allem Lebendigen gegenüber. 2. Satya: Wahrheit / Wahrhaftigkeit, Wort halten, ehrlich sein. Satya besagt, dass du authentisch in Wort, Geste und Ausdruck sein sollst und du nicht lügen sollst.3. Asteya: Nicht stehlen, das Nichtbegehren der Reichtümer anderer.4. Brahmacharya: Selbstbeherrschung Es bedeutet, das rechte Maß in allem zu halten. Abhängigkeiten und Extrema können dazu führen, dass Denken und Handeln vollständig von ihnen bestimmt werden. Dies gilt es zu vermeiden5. Aparigraha: darauf achten, nur so viel zu haben, wie wir zum Leben tatsächlich brauchen. Es verweist auf die Wichtigkeit der Konzentration auf das Wesentliche, die innere Haltung. Ebenso sollte die Fähigkeit, sich von Erwartungshaltungen zu lösen, entwickelt werden.
Zu 2. Die 5 Niyamas regeln unser Verhalten gegenüber uns selbst:
1. Saucha: Reinheit und Ordnung (bezogen auf Nahrung, Kleidung, Körper…)Es geht auch darum, alte Hüllen abzustreifen, sich frei zu machen und sich auf den Sinn unseres Daseins zu fokussieren.
2. Santosha: Zufriedenheit (das Beste aus allem machen)„Aus der Zufriedenheit erwächst höchstes Glück” schreibt Patanjali im Yogasutra. Es geht um Zufriedenheit mit dem, was wir haben, und die Wertschätzung unseres Lebens in allen Aspekten. Sich selbst anzunehmen. Den Krieg mit der Realität beizulegen und Zufriedenheit im Innen zu finden. In einer Welt, in der wir oft nicht genügen, kann das eine große Herausforderung sein. Santosha bietet dir also eine Alternative, dich durch die Welt zu bewegen.
3. Tapas: Disziplin, Ideale, Eifer, Willenskraft (immer mit Herz und Energie) Es äußert sich als innere Hitze, welche sich nach außen hin als Verlangen, Ausdauer und Leidenschaft zeigt. Durch Selbstdisziplin und Willenskraft können sich Hindernisse im physischen, sowie im energetischen Körper lösen.
4. Swadhyaya: Selbstreflexion, Erforschung des Selbst (lerne deine Stärken und Schwächen kennen) Dieses Gebot beinhaltet auch das Reflektieren eigener Grenzen und Möglichkeiten. Yoga ist eine Praxis der Selbst-Bewusstheit. Diese Selbst-Erforschung findet im Geist aber auch in der Asana-Praxis statt, weil sie den Dialog zwischen Körper und Geist erleichtert. Wir werden ständig mit neuen Begehrlichkeiten bombardiert und uns wird permanent suggeriert, dass wir noch nicht alles hätten, was wir zum wahren Glück bräuchten. Untersuche, wie viel Wahrhaftigkeit dich umgibt: in deinen Freundschaften, der Familie, an deinem Arbeitsplatz. Überprüfe, wie viel Wahrheit dich umgibt und welche Reaktionen du auf deine Wahrheit erhältst.
5. Ishvara Pranidhana: Hingabe und Vertrauen an eine höhere Energie (zB. Gott, Universalseele)Also die Hingabe an etwas Größeres, was gleichzeitig die Anerkennung eigener Grenzen voraussetzt. Vertrauen in diese höhere Kraft zu setzen und sich von dieser leiten und tragen zu lassen, ist dabei von großer Bedeutung. „Wenn man keine Begierde mehr nach persönlicher Befriedigung hat, dann sollte das Denkorgan mit Gedanken an die höhere Energie erfüllt werden. Wenn aber Gefühle, wie ICH und MEIN noch mitschwingen und die Fülle überschatten, ist die Anstrengung, Frieden zu finden, vergeblich”. (B.K.S. Iyengar)
Je mehr der Yamas und Niyamas du umsetzt, desto klarer wird dein Geist. Dies hilft dir, dich spirituell zu entwickeln und ein glückliches und gleichzeitig auch erfolgreiches Leben zu führen.
Zu 3. Asana (Körperstellung, Sitz, aber auch die „innere Haltung“)
Wenn hier im Westen gesagt wird „Ich gehe zum Yoga“, ist häufig fälschlicherweise die Asanapraxis als „Sport“ gemeint. Dabei ist Yoga so viel mehr.
Mit Asana war ursprünglich „Padmasana“, der Lotussitz, gemeint. Dieser sollte "fest und angenehm (leicht) sein" (nach Patanjali „Yoga-Sutras“).Allerdings steht der Begriff Asana für jede Haltung in der Yogapraxis.Wenn Asanas regelmäßig geübt werden, fördern sie deine mentalen Fähigkeiten und erweitern dein Bewusstsein. Gesundheit und körperliche Fitness sind ein willkommenes Nebenprodukt, aber nicht das tatsächliche Ziel der Asanapraxis. Das Ziel der Asanas, wie aller anderen Yogapraktiken auch, ist, innerer Frieden. Man praktiziert Asanas (und Pranayama) also nicht, um Muskeln zu bekommen. Muskeln bedeuten nicht Gesundheit. Die gesunde und harmonische Funktion der endokrinen Drüsen, der inneren Organe, des Nervensystems und des Geistes - das ist es, was man braucht und was das regelmäßige Üben von Yoga Asanas bewirkt. Konzentriere deine Aufmerksamkeit auf die Spannung in deinen Muskeln und „atme“ sie bewusst aus deinem Körper hinaus. Durch den Gebrauch deines Geistes entwickelst du die Fähigkeit, deinen Körper zu kontrollieren.Anstatt deine Energie zu verbrauchen, wie es bei den meisten Arten körperlicher Aktivität der Fall ist, fühlst du dich nach Asanas eher energetisiert und gestärkt. Das geschieht, weil sie es dir ermöglichen, Spannung abzubauen, die sich in deinen Muskeln angestaut hatte. Durch Übung können Asanas dir dabei helfen, Energieblockaden freizusetzen. Die rückläufige Energie wird dann nutzbar und beginnt in deinem Körper durchweg zu zirkulieren und du fühlst dich gestärkt!
Zu 4. Pranayama…    (heute moderne Form = „Breathwork“)
setzt sich aus den beiden Wörtern Prana ("Lebensenergie") und Ayama ("Kontrolle") zusammen, also: "Kontrolle über die Lebensenergie“, und umfasst die verschiedenen Atemübungen des Yoga. Es wird gesagt, dass durch Pranayama starke Kräfte entfesselt werden können, und dass der Körper darauf vorbereitet sein muss (durch die Asanas). Um die Wichtigkeit und Vielfältigkeit von Pranayama näher zu erläutern, bedarf es sicher eines eigenen Kapitels. Es sei nur so viel gesagt: um die höheren Ziele des Yoga zu erreichen, ist Pranayama die Grundvoraussetzung. Erst durch Pranayama wird der Geist tauglich für Dharana, für die Konzentration. (siehe 6.)
Zu 5. Pratyahara (Zurückziehen der Sinne)Pratyahara ist der Versuch, seine inneren Wahrnehmungszentren daran zu hindern, mit den äußeren Sinnesorganen zusammenzuarbeiten. (Die Augen sehen nichts, die Ohren hören nichts…) Patanjali schreibt dazu:„Wenn die Sinne nicht in Kontakt mit den Objekten treten, und gleichsam in die Natur des Geistes eingehen, dann entsteht Pratyahara, die höchste Meisterschaft über die Sinne.“ (Tiefenentspannung und Meditation sind zB Pratyahara.)Pratyahara bedeutet also auch, seinen Geist in eine meditative Stimmung zu versetzen, wo der Kontakt der Sinne zur Außenwelt nicht mehr von Bedeutung ist.
Zu 6. Dharana (Konzentration)…ist das Fixieren des Geistes auf einen Punkt bzw. auf einen bestimmten Ort, als Vorbereitung für die Meditation (Dhyana). Wenn die Konzentration von selbst geht, ohne Anstrengung, dann ist es Dhyana, du bist absorbiert. In diesem Sinne, Dharana in der Meditation.
Zu 7. Dhyana (Meditation)Wenn du dir vornimmst, deinen Geist auf einen bestimmten Ort zu halten, dann ist das Konzentration (Dharana). Wenn du dabei so absorbiert bist, du keine anderen Gedanken mehr hast, deinen Geist auf eine andere Bewusstseinsebene bringst, so ist das Meditation (Dhyana). Und wenn du das vertiefst, hast du das achte Glied „Samadhi“ (Erleuchtung, Überbewusstsein) erlangt.
Anders als beim Sport, praktizieren wir im Yoga-Unterricht also nicht nur Asanas. Der Yoga-Pfad ist auch keine Leiter, die du Stufe für Stufe hinaufsteigst. Asanas ohne Pranayama ergeben keinen Sinn. Genauso wenig darf die Tiefenentspannung (Shavasana und Pratyahara) im Anschluss an die Yoga-Praxis fehlen. Die Einhaltung der Yamas und Niyamas kann dich niemand lehren. Sie sind eine Grundhaltung gegenüber allen Lebewesen, der Natur und dir selbst.
Während meines Yogastudiums in Indien haben wir auch über die großen Yogameister gesprochen…über ihre Lehren, ihre Biografie. Und ihre Biografie endet immer mit dem Erlangen von „Samadhi“. Ist Samadhi also der Tod? Der Übergang in ein anderes Sein?
Für mich hat Samadhi jedenfalls eine andere Bedeutung. Danach hat, wie anfangs schon erwähnt, jeder von uns schon mal Samadhi erlangt. Diesen Glücksmoment, wo alles perfekt zu sein scheint. Ein Moment, den du am liebsten für immer festhalten möchtest.
Yoga zu praktizieren, diesem Lebensstil zu folgen, bedeutet:- seine Körperwahrnehmung, Selbstregulation und inneren Balance zu finden.- eine friedliche Einstellung, um mit sich und anderen besser auszukommen.- zu lernen, mit dem zufrieden zu sein, was man hat. - das es mehr gibt als Geld und Luxus. - die schönen Momente zu genießen. Dies ist mein Weg zu Samadhi.
Ich hoffe wir praktizieren ab jetzt gemeinsam den Yoga-Pfad zu Samadhi
Hari Om Sascha
PS.: Wenn du mehr über Yoga lernen möchtest, empfehle ich dir die Seite „YogaWiki“ von Yoga Vidya. ________________________________________________
Hier eine knappe Zusammenfassung der zentralen Aussagen der Yoga-Sutras von Patanjali:
1. Ziel des Yoga
Yoga bedeutet, den Geist zur Ruhe zu bringen:→ Gedanken, Sorgen und innere Unruhe sollen still werden, damit man klar wahrnehmen kann.
2. Wahres Selbst erkennen
Wenn der Geist ruhig ist, erkennt man sein „wahres Selbst“ – unabhängig von Rollen, Gedanken und Emotionen.
3. Ursache von Leid
Leid entsteht durch:
  • Unwissenheit (Verwechslung von Vergänglichem mit Dauerhaftem)
  • Ego-Anhaftung
  • Verlangen und Abneigung
4. Die 8 Glieder des Yoga:
  1. Ethik im Umgang mit anderen (z. B. Gewaltlosigkeit)
  2. Selbstdisziplin
  3. Körperübungen (Asanas)
  4. Atemkontrolle (Pranayama)
  5. Rückzug der Sinne
  6. Konzentration
  7. Meditation
  8. Tiefe Versenkung (Samadhi)
5. Übung und Loslassen
Fortschritt entsteht durch regelmäßige Praxis und Loslassen von Anhaftung an Ergebnisse
6. Freiheit (Erleuchtung)
Das Ziel ist innere Freiheit:Die Unabhängigkeit von äußeren Umständen und inneren Schwankungen.
Die Yoga-Sutras lehren also, dass man durch Disziplin, Selbsterkenntnis und Meditation den Geist beruhigt, Leid überwindet und innere Freiheit erreicht.
 
 
 
 

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