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Yoga vs Religion

Die Veden Veda heißt: Wissen, Weisheit, Erkenntnis Vedas sind Sammlungen von Schriften und Werken, die aus dem 2. und 1. Jahrtausend „vor“ Christus stammen. Die Veden der Hindus sind vergleichbar mit der christlichen Bibel (viele Bücher, Psalme, Weisheiten etc., zusammengefasst zu einem Buch) Die Veden sind die Grundlagentexte des Hinduismus und Teile der Veden sind auch fürs Yoga von Bedeutung. Ein Teil der Veden sind die Upanishaden. In diesen Upanishaden gibt es das Unendliche, Ewige und es wird Brahman genannt. Und dieses ewig unendliche Brahman manifestiert sich über die Kraft der Illusion, als diese Welt. Diese ganze Welt ist wie ein kosmischer Körper Gottes. Es wird beschrieben, dass Gott selbst die Welt geschaffen hat und sich selbst als die Welt manifestiert hat und das die ganze Welt wie ein Körper Gottes ist und wir wie Zellen im Körper Gottes sind. Jeder einzelne Mensch ist ein Teil, eine Zelle des Körpers Gottes und die Seele von jedem Menschen ist eins mit der Weltenseele. Atman, das Selbst, ist eins mit Brahman, der Weltenseele. Stirbt also deine menschliche Hülle, dein Körper, wird Atman, deine individuelle Seele, wieder eins mit der Weltenseele. Dein Körper ist quasi nur die Manifestation deiner Seele, Atman. Das ist in kurzen Worten zusammengefasst das Menschenbild, Gottesbild und Weltbild der Veden. (Und der Yogis, die aus der Yoga Vedanta Richtung stammen) Yoga ist somit keine Religion die einen Gott anbetet, sondern eine uralte Philosophie, nach der ihre Anhänger leben.
So erklärt sich auch der Gruß „Namaste“, was übersetzt so viel bedeutet wie „Das göttliche in mir, grüßt das göttliche in dir“.
Wissenswert:
Der Koran Der Koran ist die Hauptquelle des islamischen Gesetzes, der Scharia. Weitere Quelle der Scharia ist unter anderem die Sunna (etablierte Praxis) des Propheten Mohammed und seine Sīra (Verhaltens- und Lebensweise). Gemäß der Überlieferung fand die erste Offenbarung in der Höhle im Berg Hira statt. Sie beginnt mit den Worten: „Trag vor im Namen deines Herrn, der erschaffen hat!“
Allgemein wird angenommen, dass Mohammed weder lesen noch schreiben konnte, weshalb die Muslime glauben, dass der Erzengel Gabriel ihm den Befehl gab, das zu rezitieren, was vorher in sein Herz geschrieben wurde. Daher hat der Koran auch seinen Namen: „Lesung/Rezitation“.
Der islamischen Überlieferung zufolge trat Mohammed nach der ersten Offenbarung aus der Höhle, und der Erzengel Gabriel baute sich in alle Blickrichtungen vor ihm auf. Von diesem Erlebnis soll Mohammed so erschüttert gewesen sein, dass er zitternd zu seiner Frau heimkehrte, die ihn in eine Decke wickelte, worauf offenbart wurde: „Der du dich mit dem Obergewand zugedeckt hast, erhebe dich und warne deine Landsleute vor der Strafe Gottes! Und preise deinen Herrn“
In den folgenden 22 Jahren wurde Mohammed der gesamte Koran offenbart, wobei viele Verse Bezug auf aktuelle Geschehnisse der Zeit nehmen. Andere Verse erzählen von den Propheten Adam, Abraham, Noah, Josef, Moses,ʿĪsā ibn Maryam (Jesus) und weiteren und wieder andere enthalten Vorschriften und allgemeine Glaubensgrundsätze. Dabei wendet sich der Koran an alle Menschen. Es werden auch Nichtgläubige und Angehörige anderer Religionen angesprochen.
Vor dem Tod des Propheten Mohammed (gestorben am 8.6.632 in Mekka) waren bereits verschiedene Teile des Korans niedergeschrieben worden, und nach Abstimmung mit allen, die den Koran sowohl mündlich als auch schriftlich bewahrt hatten, entstand nach Mohammeds Tod im Jahre 632 n. Chr. der erste Koran-Kodex, um ihn vor dem Verlorengehen oder Verwechseln mit anderen Aussagen des Propheten Mohammed zu bewahren.
(Mein) Fazit
Viele werden sich jetzt wundern: im „Koran“ steht etwas über Erzengel Gabriel, Moses, Jesus? Ja, denn auch im Glauben des Islam waren sie Propheten, so wie Mohammed. Du siehst also, dass der Ursprung der christlichen und muslimischen Religion der Gleiche ist. Die einen nennen es Brahman, andere Gott, oder Allah. Gemeint ist immer das Gleiche.
Mein Problem mit diesen „Religionen“ ist das, was manche Menschen daraus gemacht haben und wie sie die Schriften zu ihren Gunsten nutzten. Jesus war kein Christ. Er hat Menschen Hoffnung gegeben und ihnen Verhaltensregeln ans Herz gelegt, nach denen sie leben sollten. Mohammed war kein Moslem, sondern ein weiterer Mensch, der zum Guten aufgerufen hat. Das Problem sind nicht diejenigen die ihnen glauben und ihrem Vorbild folgen, sondern diejenigen, die ihre Worte verdrehten und zu ihrem Vorteil nutzten. Christen benötigen keine Kirche und Moslems keine Moschee, um gute Menschen zu sein. Jesus und Mohammed hätten sicher niemals Kreuzzüge oder Mudschahidin „Heilige Krieger“ gewollt, oder befürwortet. Es waren Menschen, die sich den Glauben guter Menschen zu nutzen machten, um sich selbst zu bereichern. „Kämpfen und töten, im Namen des Herrn/Allah“ - ein Widerspruch in sich, kämpfen doch Seelen gegen Seelen, die alle Eins sind. Die römisch-katholische Kirche ist heute eine der größten und reichsten Institutionen der Welt, mit einem geschätzten Vermögen von weit über 200 Milliarden Euro. Was hätte Jesus wohl getan, wenn er soviel Geld und Macht gehabt hätte?
Namaste
PS: Dieser Blog soll nicht die ganze Kirche und alle Pfarrer/Priester/Imam oä. schlecht machen. Die Kirche/Moschee tut auch Gutes. Und es gibt genügend Angestellte dieser Institutionen, über die sich Jesus und Mohammed sicher freuen würden.
Aber brauche ich wirklich eine Religion, um ein guter Mensch zu sein? Vielleicht reicht es aus den Lehren Jesus, Mohammeds, Buddahs zu folgen, um die Welt und das Leben besser zu machen. Denn das war es doch, was sie alle wollten, unabhängig von Religionen.

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